Lexikon A-Z

Arbeitsfuge

Arbeitsfugen sind arbeitsbedingte Trennflächen zwischen Bauwerken oder Bauteilen. Sie entstehen beispielsweise im Betonbau beim Betonieren in mehreren, zeitlich aufeinanderfolgenden Abschnitten. Das Betonieren in mehreren Abschnitten ist aufgrund des Bauablaufs oft unvermeidlich. Ziel ist es, einen möglichst guten Verbund zwischen den angrenzenden Betonierabschnitten herzustellen. Da in Arbeitsfugen die Bewehrung durchläuft, ist die traditionelle Abschalung mit Holz aufwändig. Heute wird hierzu meist Streckmetall verwendet. Im Hochbau kann der Schalaufwand an Betonierabschnitten durch Einsatz von Bewehrung als Rückbiegeanschluss stark reduziert werden. Bei Ingenieurbauwerken (z. B. dem Brückenbau) werden wegen der größeren Lasten Schraubanschlüsse verwendet, mit denen der Bewehrungsstahl über Arbeitsfugen hinweg verbunden wird. Eine dichte Arbeitsfuge ist besonders bei Konstruktionen wie der Weißen Wanne wichtig. Zur Abdichtung von Arbeitsfugen gegen Grundwasser werden Verpress- oder Quellfugendichtbänder verwendet. Beim Einsatz von Fertigkellern in Betonbauweise (Massivwand- oder beim sog. Doppelwand-Keller aus Beton-Fertigteilen) hat sich der Einsatz von außenliegenden, streifenförmigen Flächenabdichtungen aus Kunststoff bewährt, die mit dem Untergrund druckwasserdicht verklebt werden (s. auch Hohlkehlen).

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